Sonntag, 1. April 2012, 20:00 Uhr
Großer Saal | Schloss Winklhof
"Orchesterkonzert Camerata Pro Musica Hungarica"
Camerata Pro Musica Hungarica
Ernst Smole, Dirigent
Stefan Vohla, Klarinette
Matthias Schorn, Klarinette
Joseph Haydn (1732 - 1809)
Ouvertüre zur Oper „Lo Speziale/Der Apotheker“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur, KV 622
Pause
Anton von Webern (1883 - 1945)
5 Stücke für Streicher op. 5
Franz Krommer (1759 - 1831)
Konzert für 2 Klarinetten und Orchester Nr. 1 in Es-Dur, op. 35 PadK III:3
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 92 in G-Dur "Oxford"

Ernst Smole absoliverte sein Musikstudium (Violoncello, Schulmusik, Dirigieren) in Graz, Studienaufenthalte in Weimar (D) und Lugano (CH) komplettierten seine Ausbildung. Er ist Direktor der Johannes Brahms Musikschule Mürzzuschlag, unterrichtet in den Fächern Cello, Orchester, Kammermusik, Dirigieren, Musikkunde, Sprechtechnik/Präsentation/Kommunikation, Musikvermittlung. Gründung und Leitung der „arnold schönberg kunstschule für polyästhetische erziehung mit öffentlichkeitsrecht“ (Schwerpunkt Bildende Kunst); Konzeption und Realisierung musikpädagogischer Innovativprogramme in den Bereichen Musikvermittlung, Musikrezeption, Ensemblewesen, Auftrittsangst/Lampenfieber, Kooperationsformen mit Regelschulen, Begabtenförderung, Ensembles, Dirigieren für Kinder & Jugendliche; Internationale Referententätigkeit; Publizistische Tätigkeit (Kultur, Bildung/Wissenschaft, Gesellschaftspolitik, Nahost) in Printmedien im In- und Ausland; Organisation internationaler Symposien;
Juror österreichischer und internationaler Instrumental- und
Dirigentenwettbewerbe; Leitung internationaler Dirigentenkurse (Schwerpunkt Igor
Strawinsky und Wiener Klassik) in Mürzzuschlag, Graz, Szombathely (H) und -
unter der Patronanz von Claudio Abbado - an der Hanns Eisler Musikhochschule
Berlin. Im Auftrag der UNESCO Entwicklung und Präsentation (Seoul, Mai 2010) des
Programms „Less Fear - more Communication - With the Aid of Music”. Derzeit
Aufbau der Johannes Brahms Musikschulen in Wien und in Hongkong; Leiter der Int.
Musikkurse Mürzzuschlag - Schwerpunkt Ostasien. Ständige Leitung des Mürztaler
Sinfonieorchesters; Zusammenarbeit mit der Camerata Pro Musica Hungarica;
Leitung des Zyklus „70 minuten haydn, webern, kinder, camerata & co!“ im
Schubert Saal des Wiener Konzerthauses. Gastdirigate: Slowakische Sinfonietta,
Slowakisches Kammerorchester, Savaria Sinfonieorchester (H), Rumänische
Staatsphilharmonie, Russisches Philharmonisches Orchester, Hongkong Metropolitan
Youth Orchestra, Moskauer Kammerorchester, Kosei Wind Orchestra Tokyo, Kyoto
Chamber Orchestra, Moskauer Philharmoniker. 2008 Nikolaus Harnoncourt Preis
Zürich des Kanton Zürich

In Klagenfurt geboren, studierte Stefan Vohla
Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zunächst bei
Prof. Peter Schmidl und später bei Prof. Johann Hindler, sowie am Joseph Haydn
Konservatorium in Eisenstadt bei Mag. Helmut Hödl. Im Mai 2000 legte er die 1.
Diplomprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Im November 2006 folgte die 2.
Diplomprüfung, ebenfalls mit ausgezeichnetem Erfolg. Meisterkurse unter anderem
bei Prof. Karl Leister, Norbert Täubl, Prof. Gerald Kraxberger, Prof. Gerald
Pachinger und Alexander Neubauer runden die Ausbildung des Musikers ab. Stefan
Vohla ging aus verschiedenen Wettbewerben als Preisträger hervor. So wurde er
1999 mit dem Anton Reicha Preis und dem ÖSTIG - Interpretationspreis
ausgezeichnet und im Jahre 2000 errang er den 1. Preis des
Solistenwettbewerbes „Gradus Ad Parnassum“. 2002 bis 2004 war der Klarinettist
im Kärntner Symphonieorchester und am Stadttheater Klagenfurt engagiert.
Als Substitut war er unter anderem bei den Wiener Philharmonikern, in den
Orchestren der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien sowie beim ORF
Radio-Symphonieorchester Wien tätig. Seit 2004 ist Stefan Vohla Klarinettist im
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Solistische Engagements führten unter
anderem zur Zusammenarbeit mit dem Bruckner Orchester Linz und im Rahmen des
Preisträgerkonzertes von Gradus ad Parnassum mit dem Tonkünstler-Orchester
Niederösterreich. Zahlreiche Auftritte mit dem Wiener Kammerorchester im In-und
Ausland sowie mit der Neuen Österreichisch-Ungarischen Haydnphilharmonie und
Kammermusikprojekte in verschiedenen Besetzungen ergänzen die vielfältige
musikalische Tätigkeit des Klarinettisten.

Matthias Schorn wurde am 3. November 1982 in
Salzburg geboren. Er studierte Konzertfach Klarinette an der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien bei Johann Hindler und besuchte mehrere
Meisterkurse, u.a. bei Alois Brandhofer in Salzburg. Seine berufliche Laufbahn
begann Matthias Schorn als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien,
2007 wurde er nach Stationen beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin und bei
den Münchner Philharmonikern als Soloklarinettist ins Orchester der Wiener
Staatsoper bzw. zu den Wiener Philharmonikern engagiert. Als Solist konzertiere
er u. a. mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin , dem Rundfunk Symphonie
Orchester Berlin, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Georgischen
Kammerorchester Ingolstadt, dem Bruckner Orchester Linz , den London
Mozart Players , dem Münchner Kammerorchester , der Russischen
Kammerphilharmonie St. Petersburg, dem Wiener Jeunesse Orchester und der Wiener
Kammerphilharmonie. Weiters wurde er in den vergangenen Jahren regelmäßig als
Soloklarinettist zu den Berliner Philharmonikern , in die Staatskapelle Dresden
, zum NDR Symphonie Orchester Hamburg , zum Bayrischen Staatsorchester München ,
zur Camerata Salzburg und zum Wiener Kammerorchester eingeladen.
Neben seiner Orchestertätigkeit und seinen Solo-Projekten ist ihm zudem die Kammermusik ein wichtiges Anliegen, zu seinen Partnern zählen u. a. Christoph Eschenbach, Daniel Hope, Wu Han, Christopher Hinterhuber, Eszter Haffner, Philip Dukes, Hartmut Rhode, Daniel Müller-Schott, Raphael Wallfisch, Ernst Kovacic, Milan Turkovic, Frank Hofmann, Erwin Steinhauer, das Faure Quartett, das Minetti Quartett, das Kungsbacka Piano Trio und das Quatour Ebene. Auf der Suche nach seinem eigenen Klangideal gründete er verschiedene Kammermusikensembles wie das „Trio Marc Chagall“, das „Theophil Ensemble Wien“ oder das Crossover Ensemble „Faltenradio“. Matthias Schorn ist Jurymitglied verschiedener Wettbewerbe, leitet eine Klarinettenklasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität und ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Festivals „PalmKlang“ in Oberalm (Salzburg).

Die Camerata Pro Musica Hungarica zählt zu den besten Ensembles seiner Art in Osteuropa und wurde vor 10 Jahren von Tibor Gyenge, dem Konzertmeister dieses ungarischen Kammerorchesters, gegründet. Sein Repertoire reicht vom Frühbarock bis zu Werken der Avantgarde. Das Ensemble arbeitet mit renommierten Dirigenten und Solisten zusammen. Seit 2010 bestreitet das Orchester den Konzertzyklus „70 minuten haydn, webern, kinder, camerata & co!“ gemeinsam mit Ernst Smole im Konzerthaus in Wien. Zahlreiche Konzerte in Ungarn und im Ausland, Rundfunk- und CD-Aufnahmen.
Dieses Konzert wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstüztung: INTERNATIONALES FORUM FÜR KUNST, BILDUNG & WISSENSCHAFT/IFKBW

