PalmKlang 2016 von 18. März bis 20. März 2016

Internationale Musiktage Oberalm
Winklhof Innenansicht

Die Veranstaltungsreihe PalmKlang wartet nach dem überwältigenden Erfolg mit tausenden Besuchern in den letzten Jahren auch 2016 wieder mit einem breiten Konzertspektrum auf und überrascht im mittlerweile achten Jahr erneut mit einem einzigartigen Crossover regionaler Verbundenheit und Internationalität.

 

Etablierte Profi-Künstler treffen auf Hobbymusiker, Hochkultur auf Volkskultur. Kinderkonzerte, Lesungen und die PalmKlang-Akademie ergänzen das Programm.

 

Wieder hat der künstlerische Leiter Matthias Schorn (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker) einfühlsam wie in den vergangenen Jahren die Programmierung vorgenommen: Eine gut ausgewogene Mischung beliebter und doch anspruchsvoller Musikstücke, kombiniert mit ungewohnten Hörerlebnissen, mit denen er die Besucher auf eine gemeinsame Entdeckungsreise einlädt!

 


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Der Programmbogen reicht von kammermusikalisch-literarischen Abenden über das Konzert für Kinder "Oh, du lieber Augustin!" (mit den "Strottern" und Peter Ahorner) bis hin zu Big Band Sound, zeitgenössischer Musik oder Puppenspiel.

 

Matthias Schorn selbst wird das Festival als Solist gemeinsam mit der Big Band der Wiener Volksoper (Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz) eröffnen und am Samstag mit Freunden und Kollegen sowie dem langjährigen Jedermann der Salzburger Festspiele Peter Simonischek einen intimen Abend zum Thema "Leben, Traum und Tod" gestalten.

 

Zum krönenden Abschluss von PalmKlang 2016 ist mit der Musicbanda Franui eines der innovativsten Ensembles Österreichs in Oberalm zu Gast. Gemeinsam mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bewegen sich die Osttiroler Musiker - wunderbar zur Konzeption von PalmKlang passend - im Spannungsfeld zwischen Klassik, Moderne, Jazz und Volksmusik!


Christoph Wagner-Trenkwitz

Mitglieder der Wiener Philharmoniker, der Münchner Philharmoniker, der Wiener Symphoniker und der Wiener Volksoper gastieren ebenso bei PalmKlang  2016 wie der in Hallein geborene Primarius des Hugo Wolf Quartetts Sebastian Gürtler, der Chefdramaturg der Wiener Volksoper und bekannte TV- und Radiomoderator Christoph Wagner-Trenkwitz, Starpianist Christoph Berner oder die langjährigen PalmKlang Publikumslieblinge Maria Grün und Peter Rohrsdorfer.

 

Mit Burgschauspieler Peter Simonischek konnte einer der beliebtesten Schauspielerpersönlichkeiten Österreichs für das vom langjährigen Solocellisten der Berliner Philharmoniker Götz Teutsch konzipierte Programm "Leben, Traum und Tod"  im Schloss Winklhof gewonnen werden.

 

Durch die Offenheit des Oberalmer Publikums Neuer Musik gegenüber kann mit der Realisierung der österreichischen Erstaufführung einer Komposition für 3 Soloinstrumente und Big Band der US-amerikanischen Jazz-Legende Bob Mintzer der in den letzten Jahren eingeschlagene Weg zur Förderung zeitgenössischer Musik konsequent fortgesetzt werden. Der PalmKlang Composer 2016 Bob Mintzer komponierte dieses Stück 2013 im Auftrag der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern für Matthias Schorn, es wird nun zum ersten Mal in Österreich zu hören sein.


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In der  PalmKlang Akademie  liegen die Wurzeln des Musikfestivals PalmKlang!   Diese  Akademie  ist  den Initiatoren von  PalmKlang  Armin Keuschnigg und Matthias Schorn ein großes Herzensanliegen. Durch diese Art der Musikvermittlung kann große Begeisterung für Kunst und Kultur entfacht werden. Verbindungen zwischen Volkskultur und Hochkultur, zwischen Größen der internationalen Musikszene und Laienmusikern,  zwischen Regionalität und Internationalität, zwischen Podium und Publikum werden so noch intensiviert und Berührungsängste abgebaut!

 

Nach zwei Jahren Pause wird 2016 die PalmKlang Akademie wieder in Kooperation mit dem Tennengauer Blasmusikverband stattfinden. Gastierende Künstler aus den Reihen der Wiener Volksoper sowie Musikpädagogen renommierter österreichischer und internationaler Musikuniversitäten und Musikschulen werden zwei Tage lang begeisterte, junge Nachwuchsmusiker verschiedener Tennengauer Musikkapellen unterrichten. Gemeinsam wird ein Programm für das "Werkstattkonzert" am Sonntag erarbeitet.


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Matthias Schorn selbst ist in Bad Vigaun geboren, er studierte zuerst bei Alois Brandhofer an der Universität „Mozarteum“ Salzburg und dann bei Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er sein Studium mit einer Magisterarbeit am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie abschloss. Der Dreiunddreißigjährige zählt mittlerweile zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der jungen Generation und hat sich als Orchestermusiker bei den Wiener Philharmonikern genauso etabliert wie als Klarinetten-Pädagoge, Kammermusiker und Solist. Er ist Widmungsträger zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponisten wie z. B. Friedrich Cerha, Richard Dünser, Balduin Sulzer, Anton Gmachl, Thomas Gansch, Georg Breinschmid, Johannes Motschmann oder Bob Mintzer. Matthias Schorn war in seiner jungen Karriere als Solist bereits mit den Wiener Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, den London Mozart Players, dem Bruckner Orchester Linz, der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Kammerorchestern aus München, Leipzig und Ingolstadt, der Bigband der Wiener Volksoper unter Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Lorin Maazel, Dennis Russel Davies, Rafael Frühbeck de Burgos, Kristjan Järvi, Nicholas Milton, Michael Sanderling oder Lawrence Foster zu erleben.


Gemeinsam mit Armin Keuschnigg hat er die Veranstaltungsreihe "PalmKlang" ins Leben gerufen: „Mein Anliegen ist es, gemeinsam mit befreundeten Künstlern und Kollegen ein kleines aber feines Festival in Oberalm zu etablieren, bei dem meine Vision des Musikmachens umgesetzt und an die Menschen herangetragen werden kann. Der grandiose Erfolg von PalmKlang in den letzten Jahren hat mich in dieser Vision bestätigt. Für 2016 haben wir uns wieder vorgenommen, Künstler von Weltformat nach Oberalm zu bringen, um diese kleine Tennengauer Gemeinde für ein Wochenende zu einem lebendigen Treffpunkt für Musikliebhaber aus allen Himmelsrichtungen zu machen."

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